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Magical Moving Machine for Europe - Erstes Projekttreffen in Bad Kreuznach

Logo kleinDie Europaschule BBS TGHS Bad Kreuznach blickt auf eine gelungene Projektwoche zurück, die ganz im Zeichen des Europa-Projekts „Magical Moving Machine“ stand. Die Schulpartnerschaft ist eine Initiative des bereits seit 2006 bestehenden „Europäischen CNC-Netzwerks“, einem Zusammenschluss von mehr als 30 berufsbildenden Schulen aus ganz Europa. Das bekannteste Schulprojekt des Netzwerks ist der „Zug für EUROPA“, welcher im Jahr 2010 mit dem Europäischen Karlspreis der Jugend ausgezeichnet wurde. Die aktuelle Projektidee wird finanziell durch die Europäische Kommission im Rahmen des Programms ERASMUS+ gefördert.

Ziel der zweijährigen ERASMUS+ Schulpartnerschaft ist die Entwicklung und der Bau von technisch anspruchsvollen Exponaten mit europäischen und regionalen Motiven, in denen beispielsweise Stahlkugeln auf Laufbahnen rollen oder andere Bewegungen automatisiert stattfinden. Geplant ist eine europaweite Vernetzung der einzelnen Boxen über das Internet, so dass diese an den Standorten der beteiligten Partnerschulen interaktiv über ein Bedienerdisplay und eine Webcam miteinander kommunizieren können.

Die stellvertretende Schulleiterin Diana Heimann nutze zu Beginn des ersten Projekttreffens die Gelegenheit und begrüßte im Rahmen eines Welcome Dinners die Delegationen der berufsbildenden Partnerschulen aus Irland, Italien, Kroatien, Portugal und Slowenien. Sie wünschte allen Beteiligten eine ertragreiche Woche und einen guten Verlauf der Projektaktivitäten. Bei leckerem Essen und in freundschaftlicher Atmosphäre entwickelte sich rasch eine lebhafte Konversation in der Arbeitssprache Englisch.

Alle Projektteilnehmer waren im Ebernburger Hof untergebracht, welcher mit seinen Räumlichkeiten gleichzeitig auch überwiegend als Tagungsort diente. Bereits am ersten Projekttag machten sich die Projektgruppen daran, ein passendes Projektlogo zu entwickeln. Das Rennen machte hier in einem knappen Voting der Entwurf aus Kroatien. Am Nachmittag bot sich eine Sightseeing-Tour durch das Salinental an, bevor dann eine selbst organisierte Stadtführung durch das historische Bad Kreuznach den ersten Projekttag abrundete und erste Orientierungshilfen gab.

Bild 1Visualisierung der Projektstruktur

Ein Besuch bei der KHS GmbH vermittelte den Projektbeteiligten eindrucksvoll, wie eine „Magical Moving Machine“ auch aussehen kann. Die beiden Azubis Niclas Baumgarten und Leon Engelhardt zeigten kompetent einen tiefen Einblick in die komplexen Produktionsabläufe bei der Herstellung von industriellen Getränkeabfüllanlagen. Für einen weiteren Höhepunkt sorgte der Programmpunkt „Lunch at School“ mit einem fantastischen Drei-Gänge-Menü, zubereitet und serviert von den Köchen sowie den Restaurant- und Hotelfachangestellten des Gastgewerbes unter der bewährten Leitung von Jutta Bauer-Kotowski und Ronald Lee. Die Zutaten für das Europa-Menü wurde von Ingo Kienle, dem Standortmanager der Nahe C+C GmbH, gesponsert.

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Gruppenarbeit mit ersten Entwürfen

Nachdem der letzte Löffel des schmackhaften Desserts verzehrt war, wurde in den verschiedenen Workgroups erneut fleißig „gebrainstormt“, um die weiteren Aktivitäten untereinander abzustimmen. Neben den bereits erwähnten KHS-Azubis beteiligten sich auch Laura Block, Florian Geier und Tom Hahn von den Unternehmen Dr. Heinrich Schneider Messtechnik und der Bad Sobernheimer Musashi GmbH gemeinsam mit dem betreuendem Fachlehrer Udo Becker sehr engagiert und überaus produktiv in den themenspezifischen Arbeitsgruppen.

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Gruppenfoto auf der Burg Rheinstein

Zwischen den Arbeitsphasen blieb aber auch immer wieder genügend Zeit, um interessante Ausflüge in die Region zu unternehmen und viele Einblicke in die Kulturlandschaft zwischen Wein und Reben zu gewinnen. Da durfte ein Abstecher zum UNESCO Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal mit einem Besuch des Niederwald Denkmals und der Burg Rheinstein natürlich nicht fehlen. Als am letzten Tag dann auch noch der Traisener Rotenfels erklommen war, konnten alle zufrieden auf eine arbeits- und erfahrungsreiche Woche zurückblicken. Und so wurde nicht nur auf fachlicher Ebene eifrig diskutiert, geplant und entwickelt, sondern auch der „European Spirit“ war immer wieder mehr als deutlich zu spüren.

Bild 4
Zufriedene Projektteilnehmer

Am Ende einer intensiven Projektwoche zeigten sich John O‘Neill, der hauptverantwortliche Projektkoordinator der Newpark Comprehensive School aus Dublin sowie die beiden Organisatoren Heinz Wildgrube und Martin Kress von der BBS TGHS mehr als zufrieden. Die Erwartungen wurden in vielerlei Hinsicht übertroffen und selbst der Wettergott meinte es bei den Outdoor-Aktivitäten stets gut. Mit einem dick geschnürten Paket von Hausaufgaben blickten die beteiligten Azubis und Lehrkräfte bereits jetzt erwartungsvoll auf das nächste Projekttreffen im März in Ivrea (Italien).

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