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Londonfahrt 2019

Bild1 kleinTG17 und HBFN18
Mit 48 Schülern und 4 Lehrern an Bord verließen wir pünktlich (!) die BBS TGHS und machten uns über Holland und Belgien auf den Weg nach Calais (Frankreich). Hier war das erste kleine Highlight der Kursfahrt: Die Fähre nach Dover (England). Während der Überfahrt sind wir sozusagen in der Zeit gereist, da England in einer anderen Zeitzone liegt.

Bild4Kaum waren wir in England angekommen, war auch schon alles etwas anders. Für viele von uns war es sehr ungewohnt auf der linken Seite der Fahrbahn oder gar „falsch“ in den Kreisverkehr zu fahren. Schon nach ca. einer Stunde Fahrt erreichten wir die äußere Stadtgrenze Londons. Die gute Stimmung im Bus wurde dann aber für eine kurze Zeit auf die Probe gestellt, da wir mitten im Berufsverkehr durch London fuhren. Durch die Zeit, die wir im Stau verbrachten wurden unsere Vorurteile bestätigt, dass Engländer nicht die besten Autofahrer sind (Vorurteile ein). Bestes Beispiel dafür: ein Transporter, der zu dicht an uns vorbeifuhr und uns mit dem Spiegel streifte, aber einfach weiterfuhr. Nach 15 Stunden Fahrt erreichten wir endlich unsere Unterkunft „Palmers Lodge Hillspring“. Nachdem wir die Zimmeraufteilung besprochen und unsere Koffer aufs Zimmer gebracht hatten, machten wir uns auf den Weg zum 1. Programmpunkt: Das Science Museum in South Kensington. Es bot alles von ältester Technik wie z.B. der in Taschenuhren, über neuere Technik wie bspw. Autos und Raumfahrt, bis hin zu modernster Technik - mit der Gefühle analysiert werden können und man verschiedene Tests machen kann, um mehr über sich selbst heraus zu finden. Anschließend fuhren wir mit der U-Bahn zum Piccadilly Circus. Dieser ist vergleichbar mit dem Times Square - allerding in einer viel kleineren Version. Von dort liefen wir weiter nach Chinatown. Dies ist ein Bereich in London, der dem Stadtbild Chinas ähnelt. Ein großes chinesisches Tor grenzt Chinatown von der Innenstadt ab. Restaurants und Shops luden zum Verweilen ein. Danach hatten wir Freizeit und konnten uns selbst noch ein wenig mit der Stadt vertraut machen.

Bild6Dienstags begann der Tag mit dem Frühstück um 7:45 Uhr. Wir alle durften in den “Genuss” von einem Croissant, ein paar Scheiben Toast und ein bisschen Marmelade kommen. Wer nach Wurst, Käse oder der in Deutschland so beliebten Nuss-Nougat-Creme suchte, kam beim Frühstück nicht auf seine Kosten. Daher ging es mit nur teilweise gefülltem Magen zur Emirates Airline. Dies ist eine Gondel, welche 50 Meter über der Themse schwebt. Im Anschluss wanderten wir über die Canary Wharf (ein sehr modernes Stadtviertel direkt am Wasser) zum Museum of the Docklands, wo eine historische Reise durch die frühere Schifffahrt, Sklaverei und den Handel auf uns wartete. Zu unserem letzten Programmpunkt dem Camden Market (Camden Lock/Camden Stables) fuhren wir mit einem Boot durch Little Venice, einem Stadtteil Londons, das Venedig ähnelt. Auch jetzt hatten wir wieder Freizeit und konnten ganz in Ruhe über den großen Markt gehen und verschiedenste Sachen kaufen/Kulinarisches probieren. Einige fuhren weiter zur King’s Cross Station, um auf den Spuren Harry Potters zu wandeln und die Platform 9 ¾ zu sehen.

Bild13Mittwochs, nach dem immer noch nicht abwechslungsreichen Frühstück, besuchten wir das London Eye. In diesem Riesenrad, das 135 Meter hoch ist, konnten wir einen wunderbaren Ausblick über London genießen. Danach hatte die Hälfte der Gruppe auch schon Freizeit. Der Leistungskurs plus ein paar Freiwillige schauten sich im Globe Theatre das Theaterstück „The Merry Wives of Windsor“ von Shakespeare an. Auch für einen Englisch LK Schüler war es sehr schwer, das schöne alte Englisch, welches Shakespeare sprach und das naturgemäß von den englischen Schauspielern mit einem starken britischen Akzent vorgetragen wurde, zu verstehen. Wir standen während der Vorstellung und es war - entgegen dem üblichen britischen Wetter - brütend heiß. Wir hatten während der Woche überhaupt wahnsinniges Glück mit dem Wetter, was uns aufgrund der Freilichtbühne nun nicht in die Karten spielte. Unsere Stehplätze in der prallen Sonne wurden trotz der kostenfreien Papphüte, die als Schutz vor der Sonne verteilt worden waren, schnell unerträglich.

Bild15Donnerstags verließen wir das Hotel - nach einem weiteren „ausgewogenem“ Frühstück - in Richtung Tower of London. Hier bekamen wir einen Audioguide zur Towerbesichtigung. Wahlweise konnten wir eine Tour mit einem Beefeater erleben. Das Highlight waren die Kronjuwelen der Queen, welche man bestaunen durfte. Nächster Treffpunkt war Sky Garden: Ein Café im 32. Stock eines futuristischen Hochhauses mit Aussichtsplattform und einer größeren Gartenanlage. Von dort aus ging es über den Leadenhall Market (aka Harry Potters Winkelgasse) zum Monument of the Great Fire, wo nur wenige die Gelegenheit zu einer sportlichen Aktivität nutzten, indem sie die 311 Stufen erklommen. Danach ging es weiter zur Tower Bridge, wo wir viele lustige Bilder mit den Spiegeln auf dem Glasboden der Brücke machten und uns den Engine Room ansahen. Abends saßen wir in gemütlicher Runde im Hotel und ließen die vergangenen Tage bei Drinks einer Runde Billard Revue passieren.

Bild25Freitags mussten wir morgens unsere Koffer schon um 6 Uhr in den Bus laden, damit dieser nicht mit uns nochmal durch den Berufsverkehr fahren musste. Nach dem Check-Out und dem Gott-sei-Dank letztem Frühstück besuchten wir Westminster Abbey. Hier sahen wir Big Ben, der leider durch Bauarbeiten verdeckt war. Vor den Houses of Parliament wurden wir von Journalisten über den möglichen Rücktritt Theresa Mays informiert. Daher begaben wir uns etwas schneller auf den Weg zur 10 Downing Street. Hier waren wir live dabei, als sie ihren Rücktritt zum 7. Juni verkündete und ein paar Tränchen vergoss. Weiter ging es zum Buckingham Palace, an dem wir das berühmte „Changing of the Guards“ bestaunten. Mittags kehrten einige beim Cafe in the Crypt ein, einer Kafeteria, die in der Kirche St. Martin-in-the-fields direkt neben dem Trafalgwar Square steht. Im Anschluss lockte Covent Garden mit seiner interessanten Architektur und bunten Geschäften. Unser letzter Programmpunkt war ein kleiner Park namens “Rooftop Garden” auf der Veranstaltungshalle Queen Elizabeth Hall. Von hier an durften wir alleine die letzten Stunden in London genießen, bis wir uns abends zu unserem Bus begeben mussten, der am Stadtrand auf uns wartete. Von der Rückfahrt kann ich leider nicht sehr viel berichten, da der ganze Bus geschlafen hat und wir gefühlt nur 3 Stunden gefahren sind (es waren anscheinend 13).

(Jannick Geiß)

 

 

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