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Schüler gegen Cybermobbing - Unterricht mal anders

Cybermobbing1In diesem Schuljahr geht die Medienarbeit an der BBS TGHS mit der dritten Medienscout-Generation weiter.
Ein unbedachter Post, eine Eigenart oder eine unkonventionelle Handlung können Auslöser für Cybermobbing-Attacken sein. Die Anonymität des Internets senkt die Hemmschwelle. Dass durch verbale Übergriffe Menschen verletzt werden, ist vielen Tätern nicht bewusst. „Ist doch lustig“...


Cybermobbing, also das gezielte Bloßstellen, Beleidigen und Demütigen eines Menschen durch andere via Handy und Internet über einen längeren Zeitraum, ist auch aufgrund des nahezu unbeschränkten Zugangs zum Internet aktueller denn je (laut JIM-Studie 2017 besitzen 97% der Jugendlichen ein Smartphone).
Cybermobbing geschieht oft im Verborgenen und viele Geschädigte vertrauen sich aus Scham niemandem an.
Damit Geschädigte eine Anlaufstelle haben und der nette Schüler von nebenan nicht zum Täter wird, gibt es an der BBS TGHS speziell ausgebildete Schüler, die sog. Medienscouts. Sie übernehmen Verantwortung für die schulinterne Medienarbeit, indem sie als Ansprechpartner bei akuten Problemen mit den neuen Medien fungieren und auf Augenhöhe Präventionsschulungen anbieten, die Schüler eher annehmen.
Spielerisch und unter Medieneinsatz coachten die Medienscouts der HBFS (Höhere Berufsfachschule Sozialwesen) im vergangenen Schuljahr fünf Klassen zum Thema Cybermobbing. Sie informierten über strafrechtliche Konsequenzen, schulten die Empathiefähigkeit und motivierten eigene Ideen zu entfalten, um aktiv gegen Cybermobbing vorzugehen.

Cybermobbing5

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