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Fachbereich Religion

„Wer glaubt heute schon noch an die 7 Gebote!“ (Peter D., 17 Jahre)
Häufig begegnen uns Lehrern im Religionsunterricht bei den Schülerinnen und Schülern nur noch Fragmente christlicher Identität. „Religiöse Sozialisation“ kann heute bei jungen Menschen nicht mehr mit der Selbstverständlichkeit früherer Jahre vorausgesetzt werden. Und doch: Religiöses Interesse und religiöse Fragestellungen sind nicht verschwunden. Verloren gegangen sind wohl eher die Bereiche des Wissens über Religion und oft auch die eigene religiöse Selbstwahrnehmung.
In der Zeit der beruflichen Ausbildung machen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Fülle von einschneidenden Lebenserfahrungen. In keinem Lebensabschnitt müssen so viele Fragen und Probleme bewältigt und Entscheidungen getroffen werden, wie im Alter von 15 bis 25 Jahren (Berufswahl, Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt, Loslösung vom Elternhaus, evtl. Wohnortwechsel, Aufbau fester Partnerbeziehungen, selbstständige und selbst verantwortete Lebensführung, Ängste vor Arbeitslosigkeit, usw.). Es ist der Lebensabschnitt, in dem die eigene Wertewelt aufgebaut und gefestigt wird.
Um in seinem Leben, in privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen angemessen, sachgerecht und durchdacht, persönlich und sozial verantwortlich handeln zu können, bedarf es einer „ganzheitlichen Lebenshandlungskompetenz“, die fachliche, personale, soziale, ethisch-moralische und religiöse Kompetenz umfasst.
Zeitgemäßer Religionsunterricht hat den ganzen Menschen im Blick. Er fördert und bildet den Menschen als Person, er führt hin zu sinnerfüllter Lebensgestaltung, er vermittelt soziale und kulturelle Kompetenz sowie notwendige Schlüsselqualifikationen. Er erzieht zu ethischem und verantwortungsbewusstem Handeln und befähigt damit zum Leben und Handeln in der modernen Industriegesellschaft.

„Wir werden mit unseren Anliegen zum Unterrichtsthema.“ (Nina K., 18 Jahre)
„Reli ist spannend und gibt Kraft.“ (Micha S., 16 Jahre)
„Reli muntert einfach auf und bringt Farbe in das graue Leben.“ (Thomas F., 16 Jahre)

Michael Zimmermann/Rolf Burket

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